... 1. místo v okresním kole konverzační soutěže v německém jazyce získala naše studentka Dominika Koflerová

Gast im Haus – Gott im Haus

Červen většinou nebývá typický novými akcemi a událostmi. Rtuť na teploměru stoupá, každý den čím dál dychtivěji otáčíme další list v kalendáři a v našich hlavách jako by blikal velký nápis PRÁZDNINY, který nám téměř zabraňuje myslet. Dominika Koflerová, Edita Fedorková a Tadeáš Kmenta se přesto dali do přípravy příspěvků do zaručeně poslední soutěže letošního školního roku, soutěže v powerpointových a scénických prezentacích v německém jazyce, kterou vyhlásila letos poprvé katedra germanistiky Ostravské univerzity.

Akce proběhla na půdě ostravské Filozofické fakulty 13. června a jejím cílem bylo setkat se a představit si navzájem své nápady i komunikační dovednosti v němčině a podpořit tak motivaci ke studiu němčiny.

Zástupci našeho gymnázia si vybrali pro svou prezentaci téma „Gast im Haus – Gott im Haus. Unsere landeskundlichen Erfahrungen“ (Host do domu – Bůh do domu. Naše vlastivědné zkušenosti ), které jako by jim bylo ušito přímo na míru: všichni tři totiž v minulých měsících postupně absolvovali několikaměsíční stáž na našem družebním gymnáziu v německém Friedlandu. Ve svém skupinovém (Edita a Dominika) i individuálním vystoupení se během pěti až deseti minut originálním způsobem podělili s diváky o své zážitky. Seznámili je s naší partnerskou školou, tamějším systémem vyučování, způsobem života v hostitelských rodinách i se svými názory na Němce, němčinu a Německo.

Odborná porota, složená z učitelů a lektorů (rodilých mluvčích) katedry germanistiky, hodnotila zejména originalitu, jazykovou správnost a srozumitelnost a celkový dojem. Výkon Dominiky a Edity byl oceněn jako druhý nejlepší – k tomu studentkám srdečně gratulujeme a děkujeme jim za vzornou reprezentaci školy (jejich soutěžní příspěvek si můžete prohlédnout zde).

Na závěr soutěže proběhla výměna zkušeností studentů a učitelů z přípravy prezentací. Všichni přítomní soutěžící se shodli, že nezávisle na svém umístění jsou rádi, že se této akce – často přes počáteční nechuť – zúčastnili. Vždyť pro mnohé to byla teprve první příležitost, jak znalosti získané ve školních lavicích uplatnit v praxi, vyzkoušet na veřejnosti. A rovněž ke shodnému názoru dospěli doprovázející učitelé: doufáme, že katedra germanistiky bude pokračovat ve své aktivizační činnosti a pomůže zastavit klesající zájem o němčinu jako druhý cizí jazyk. (jas)

Gast im Haus – Gott im Haus. Unsere landeskundlichen Erfahrungen

Sehr geehrte Damen und Herren, Studenten und Schüler, wir möchten euch alle herzlich begrüßen. Wir sind beide aus Frýdek-Místek und besuchen das Gymnasium in Frýdlant nad Ostravicí. Ich heiße Dominika Koflerová und das ist Edita Fedorková.

Wir möchten euch jetzt etwas über unsere deutschen landeskundlichen Erfahrungen erzählen. Unser Gymnasium in Frýdlant hat schon seit Jahr 1996 eine Partnerschule in Friedland in Mecklenburg-Vorpommern. Und es gibt eine Möglichkeit dahin zu fahren und einen Austausch oder einen Studienaufenthalt zu machen. Wir hatten beide das Glück, wir konnten das tatsächlich verwirklichen.

Die Schule, die diese Aufenthalte macht, heißt Neue friedländer Gesamtschule. Hier kann man sehen, wie sie aussieht. Sie ist ganz neu, groß und modern. Wir finden sie sehr schön! Wir haben dort (alleine) 2 Monate verbracht. Wir haben ausprobiert wie das ist, in einer deutschen Familie zu wohnen, eine deutsche Schule zu besuchen, in einer Klasse mit Deutschen zu sein, in der man nur die Sprache spricht, die für uns manchmal sehr schwer war und wir gar nicht verstanden haben. Es war wirklich nicht einfach, aber wir beide sind jetzt sehr froh, dass wir diese Möglichkeit bekommen haben. 2 Monate sind schon eine lange Zeit. Wir haben da echt viel gelernt und auch ein bisschen die deutsche Kultur kennen gelernt. Wir waren eigentlich 2 Monate Gäste in einer deutschen Familie. Und wir möchten euch jetzt etwas erzählen, wie es für uns „Gäste“ war.

Ich fange an. Also. Ich war in Deutschland zwei Monate im letzten Jahr. Meine Gastfamilie hieẞ Springer. Sie hatten drei Kinder, Maike, Frauke und Friedrich. Ich kam in dieselbe Klasse mit dem ältesten Mädchen. Sie können sie auf dem Foto aus Berlin sehen. Meine Gastfamilie war sehr nett und lieb. Ich habe sogar viele andere Mitglieder der Familie kennen gelernt und auf einer großen Familienfeier teilgenommen. Der Vater meines Gastvaters hatte Geburtstag. Dort können sie ein Foto sehen. Deutsche Feiern sind sehr interessant! Und das letzte Foto, das habe ich jeden Tag gegessen! Wir sind auch sehr gereist. Wir haben Berlin und Ostsee besucht. In der Schule war ich immer „die exotische Schülerin“. Na ja, das war manchmal komisch, aber meistens gut. Zu meinen Lieblingsfächern gehörten Musik und Mathe, weil Mathe man überall versteht.

Ich bin nach Deutschland im September 2012 (also dieses Schuljahr) gefahren. Ich sollte in eine Familie gehen, bei der ich schon einmal war und zwar im Jahr 2010 als Austauschschülerin für 1 Woche. Ich kannte die Familie also schon. Sie heißen Simowski und sind die netteste Familie die ich je kennen gelernt habe. Sie haben 5 Kinder und ich bin für die schönen 2 Monate ihr sechstes Kind geworden. Da können sie ein Foto der ganzen Familie sehen. Ich mag Kinder und dass ich jeden Tag mit ihnen verbringen konnte, machte mich sehr froh. Mein Wortschatz wurde bei ihnen immer besser. Wir haben zusammen gespielt, gegessen, das Sandmännchen geguckt, gegrillt, sind ausgeritten, haben Halloween gefeiert (das können sie auf dem Bild sehen) und sogar einen Ausflug gemacht; in den Heide Park in Soltau. Auf dem Foto können sie meine Gastfamilie sehen. In der Schule war es sehr interessant. Die Doppelstunden waren für mich etwas ganz neues. Im Unterricht war es aber von Anfang an total schwer. Aber die Lehrer und Lehrerinnen und auch die Schüler waren sehr nett. Sie haben mich immer gefragt, ob ich was verstanden habe. Am Anfang fühlte ich mich vielleicht ein bisschen einsam. Aber es dauerte nicht lange. Für einige war ich vielleicht nur „die Tschechin“, aber andere haben begonnen mit mir zu sprechen. Und dafür war ich sehr, sehr dankbar. Deutsche Schüler sprechen auch viel über Hobbys, Musik oder Schule. Und ich habe mich mit ihnen gut verstanden. Ich hoffe, dass ich einige irgendwann wieder sehen werde!

Wir haben in den 2 Monaten viele Dinge gelernt. Zum Beispiel – deutsche Leute sind sehr, sehr nett und gastfreundlich. Wir waren positiv überrascht, wie die Familien uns als ihre Mitglieder aufgenommen haben. Wir haben uns da sehr wohl gefühlt. Nach kurzer Zeit fast wie zu Hause! Wir haben den alttestamentarischen Spruch am eigenen Leibe erfahren. Gast im Haus – Gott im Haus. Zu Hause ist zu Hause, aber die Heimfahrt war für uns echt nicht leicht. Jetzt sind wir froh, dass wir reicher an Erfahrungen sind. Und auch über die Freundschaften, die hoffentlich nicht enden. Wir haben nicht nur deutsche Kultur, deutsche Sprache und deutsche Leute kennen gelernt, sondern auch deutsches Essen oder deutsche Ärzte (ich hatte Zahnschmerzen und Dominika sogar eine Angina). Es gibt viele Unterschiede zwischen Tschechien und Deutschland, aber wir haben auch viel gemeinsam. Wir haben jetzt Deutsche, die deutsche Sprache und Deutschland sehr lieb.


 

gymfrydl.cz 2012 | Joomla templates by a4joomla